Dispositionskredite sind für viele Menschen sehr wichtig. Sie werden häufig in der Kurzform auch als Dispokredite bezeichnet und räumen dem Verfügungsberechtigten einen festgelegten finanziellen Spielraum im Saldo des Girokontos ein. Wenn man also beispielsweise lediglich über ein Guthaben von 100 Euro verfügt, jedoch am Geldautomaten 400 Euro abheben möchte, ist dies mit einem Dispokredit kein Problem. Das Konto wird dann im Soll geführt und für die Minusbeträge fallen Zinsen an. Diese werden in den meisten Fällen am Ende eines Quartals abgerechnet und eingezogen.
Wer sich für dieses Finanzprodukt interessiert, kann einen Dispokredit online beantragen. Meist stehen auf den Webseiten der Kreditinstitute entsprechende Anträge zu Verfügung. Sie werden entweder im Web ausgefüllt und digital übermittelt oder ausgedruckt, von Hand ausgefüllt und postalisch eingeschickt. Im Rahmen eines Antrages findet man Fragen zu den persönlichen Daten des Kunden, wie z. B. Name, Anschrift und die Kontaktdaten. Sehr wichtig sind auch die Angaben zur beruflichen und finanziellen Situation des Antragstellers. Ein Dispokredit wird in der Regel nur gewährt, wenn dieser ein festes Arbeitsverhältnis und angemessenes Einkommen nachweisen kann. Die Angemessenheit wird anhand von Pauschalbeträgen für Miete, Lebensmittel etc. berechnet, die von den nachgewiesenen Einnahmen abgezogen werden.
Die Bearbeitung eines Antrages auf einen Dispokredit nimmt in der Regel wenige Wochen in Anspruch. Wenn eine Entscheidung vonseiten der Bank getroffen wurde, wird diese dem Kunden schriftlich mitgeteilt.